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Bezirksärztekammer Trier |
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Aktuelles - Archiv |
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Keine Panik vor dem Noro-Virus (Presseerklärung) |
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Dazu rät die Bezirksärztekammer Trier. |
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Entsprechende Meldungen in den Medien haben nämlich dazu geführt, dass die Bürgerinnen und Bürger derzeit sehr in Sorge sind wegen einer möglichen Epidemie.
Der Noro-Virus ist seit vielen Jahren bekannt als die „Geisel der Kreuzfahrtschiffe“. Und der beste Ansteckungsschutz vor dem Noro-Virus, der durch Schmierinfektion übertragen wird, ist eigentlich ganz einfach: penible Sauberkeit! Also: Mehrmals am Tag die Hände waschen! Und unbedingt nach jedem Toilettengang die Hände gründlich mit Seife reinigen. Wer mit vielen Menschen gemeinsam in Bussen und Bahnen unterwegs ist, sollte nach der Ankunft ebenfalls seine Hände mit Seife waschen. Wer zudem am Tag viele Hände schüttelt und/oder Türgriffe anfasst, sollte ebenfalls oft seine Hände waschen. Sinn macht es auch, große Buffets zu meiden. Denn die von vielen Gästen gemeinsam genutzten Vorlegebestecke können Übertragungsträger sein. Statt sich am Buffet selber zu bedienen, sollte man sich besser im Restaurant das Essen servieren lassen.
Das Magen-Darm-Virus ist sehr aggressiv. Es führt zu plötzlich beginnendem Erbrechen und schwerem Durchfall, der bis zu drei Tage anhält. Die Krankheit kann besonders für kleine Kinder und ältere Menschen gefährlich sein, denn durch die Brech-Durchfälle trocknet der Körper aus. Wichtig ist es deshalb, viel zu trinken.
In Haushalten, in denen Erkrankte sind, hat ebenfalls die Hygiene oberste Priorität, um weitere Familienmitglieder zu schützen. So sollten Toiletten, Waschbecken, die Türgriffe und andere Flächen in der Nähe des Patienten desinfiziert werden. Nicht vergessen werden dürfen die Wäsche und die Bettwäsche des Kranken. Sie sollten immer bei Temperaturen über 60 Grad gewaschen werden, damit das Virus abstirbt.
Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte stehen zudem im Krankheitsfall immer hilfreich zur Seite. Bei Kinder und geschwächten Erwachsenen kann eine Infusionstherapie notwendig werden, wenn die Durchfälle zu heftig werden. In solchen Fällen also umgehend den Hausarzt informieren!
Trier, 30.01.2007
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Ihr Ansprechpartner |
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Herr Paul Hauschild |
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Telefon 0651 994759 - 20 |
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